Übungstag „Technische Hilfeleistung“
Am 12. September stand bei uns das Thema „Technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen” auf der Agenda. Als Stützpunktwehr der Gemeinde Kirchlinteln sind wir zusammen mit den Kameraden aus Neddenaverbergen für die Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen zuständig. Da es sich um ein komplexes Thema mit immer neuen Situationen handelt, muss es geübt werden. Dafür haben wir uns diesen Tag genommen.
Bei der Durchführung stand sowohl die Rettung als auch die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst im Fokus. Als Rettungsdienst nahm erneut der ASB Nienburg an der Übung teil – vielen Dank dafür!
An dem Tag galt es zwei Einsätze abzuarbeiten. Zu beginn bekamen wir die Meldung über einen Verkehrsunfall bei dem ein PKW mit einem unbekannten Objekt kollidiert war. Nachdem der Einsatzort nicht genau bekannt war und gesucht werden musste sind wir bei dem abzuarbeitenden Szenario angekommen. Vor ort stellte sich das Anbekannte Objekt als zweiten PKW heraus, es waren zwei Personen eingeschlossen, zudem musste ein Zeuge versorgt werden.
Nachdem wir eine Person duch das Stoffverdeck des gekippten PKW befreit haben war zu Rettung der zweiten Person eine Große öffnung und Rettung durch das Dach des Fahrzeugs erforderlich.
Die Bergung erfolge dabei immer in Absprache mit dem ASB um eine schonende und geeignete Rettung für die Patienten zu gewährleisten.
Nach einer kurzen Stärkung ging es mit dem zweiten Szenario weiter. Dabei war ein Pkw mit zwei Insassen unter einen Sattelauflieger geraten. Die beiden Personen waren eingeklemmt. Bei einer von ihnen verschlimmerte sich die Situation schnell, sodass eine klassische Rettung nicht möglich war, sondern eine Sofortrettung erforderlich wurde.
Das Fahrzeug wurde unter Beachtung der Sicherheit aller Beteiligten mithilfe einer Winde unter dem Sattelauflieger hervorgezogen. Die Person konnte schnell durch die Tür befreit und vom Rettungsdienst betreut werden. Für die zweite Person wurde die Fahrzeugseite geöffnet, um sie zu retten.
Zum Abschluss noch ein Fazit: Eine so umfangreiche Übung zeigt uns immer wieder, was gut läuft und wo es noch Potenzial gibt. Bereits beim zweiten Szenario konnten wir einen Fortschritt sehen. Diese Art der Übung ist für uns und den Rettungsdienst sehr wertvoll, um im Einsatz optimal vorbereitet zu sein.

















