01/26 Einsturzgefährdetes Stalldach nach Schneelast
Einsatzdatum
Alarmierungszeit
Einsatzort
Einsatzart
Eingesetzte Fahrzeuge
Am Dienstag wurden wir zu unserem ersten Einsatz des Jahres 2026 alarmiert. Infolge der Nachwehen des Sturms „Elli” hielt ein Stalldach den Schneelasten nicht mehr stand. Teile der Dachkonstruktion waren bereits eingestürzt und weitere Einstürze drohten.
Zum Zeitpunkt unseres Eintreffens befanden sich noch rund 300 Schweine in dem betroffenen Gebäude. Da sich die Dachkonstruktion weiterhin senkte, wurde umgehend mit der Evakuierung der Tiere begonnen. In enger Abstimmung mit dem Baufachberater des Technischen Hilfswerks (THW) sowie mit Kräften des THW Verden wurden die Schweine mit Transportern in einen sicheren Ersatzstall gebracht.
Während der Evakuierungsmaßnahmen im Gebäudeinneren wurden im Außenbereich Sicherungsposten eingesetzt. Diese beobachteten das Gebäude kontinuierlich, um die Einsatzkräfte im Falle einer Bewegung des Daches sofort warnen zu können. Im Verlauf des Einsatzes verschärfte sich die Lage, da die Last des Daches die Außenwände nach außen drückte, was durch die Bildung deutlicher Risse erkennbar war.
Trotz der schwierigen Bedingungen konnte die Evakuierung der Tiere erfolgreich und ohne Verletzte abgeschlossen werden. Nach etwa vier Stunden waren wir zurück am Feuerwehrhaus.
Am Einsatzort wurden wir durch die Ortsfeuerwehren Weitzmühlen, Holtum (Geest) und Neddenaverbergen sowie durch die Feuerwehr der Stadt Verden unterstützt.
Weitere beteiligte Organisationen waren:
– FTZ Verden (Feuerwehrtechnische Zentrale)
– Kreisfeuerwehr Verden (ELW 2, AB-Rüst)
– THW Verden (inkl. Baufachberater)
– DRK Ortsgruppe Verden (Eigensicherung).




